Dr. Thorsten Holzhauser

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E-Mail: holzhauser@uni-mainz.de

Sprechstunde

 

Information

Thorsten Holzhauser, geboren 1985 in Kaiserslautern, studierte als Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes Geschichte, Germanistik und Politikwissenschaft in Mainz. Seit 2012/13 ist er in der Abteilung Neueste Geschichte des Historischen Seminars tätig. Nach einer viermonatigen Gastdozentur an der University of Glasgow im Jahr 2017 wurde er im April 2018 in Mainz promoviert. Seine Dissertation wurde 2019 mit dem Forschungsförderungspreis der Freunde der Universität Mainz e.V. ausgezeichnet. Aktuell ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter im bundesgeförderten Projekt “Regimewechsel und Elitenkontinuität in post-totalitären Demokratien nach 1945”.

Forschungsschwerpunkte | Aktuelles Projekt | Akademischer Lebenslauf | Veröffentlichungen | Lehrveranstaltungen

 

Forschungsschwerpunkte

  • Internationale Geschichte politischer Belastung
  • Politische Ideen- und Kulturgeschichte am Ende des 20. Jahrhunderts
  • Geschichte der politischen Parteien und Bewegungen in Europa
  • Postkommunismusgeschichte
  • Geschichte der politischen Linken

 

Aktuelles Projekt (laufend)

Regimewechsel und Elitenkontinuität in post-totalitären Demokratien nach 1945: Die Bundesrepublik Deutschland im internationalen Vergleich.

 

Akademischer Lebenslauf

April 2018
Promotion im Fach Mittlere und Neuere Geschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (summa cum laude)

Seit Dezember 2017
Gewählter Vertreter der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Leitungsgremium des Historischen Seminars.

Seit Oktober 2017
Mitarbeiter im Drittmittelprojekt „Regimewechsel und Elitenkontinuität in post-totalitären Demokratien nach 1945: Die Bundesrepublik Deutschland im internationale Vergleich“

September bis Dezember 2017
Gastdozent an der University of Glasgow

Seit 2013
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Seminar der Universität Mainz, Arbeitsbereich Neueste Geschichte

2005-2012
Studium (Lehramt an Gymnasien) der Geschichte, Germanistik und Politikwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

 

Veröffentlichungen

Monographien:

Die „Nachfolgepartei“. Die Integration der PDS in das politische System der Bundesrepublik Deutschland 1990-2005. Berlin 2019 (Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte, Band 122, hrsg. v. Institut für Zeitgeschichte München-Berlin).

Aufsätze:

Erosion der Abgrenzung? Das Verhältnis der CDU zur Linkspartei in historischer Perspektive. In: Zeitschrift für Parlamentsfragen (ZParl) 50 (2019), 1, S. 130-148.

Neoliberalismus und Nostalgie. Politische Re-Formationen und die Entstehung der Linkspartei im vereinten Deutschland. In: Geschichte und Gesellschaft 44 (2018), 4, S. 586-618.

Extremisten von gestern – Demokraten von heute? Zum Umgang mit systemfeindlichen Parteien am Beispiel von Grünen und Linkspartei. In: Mitteilungen des Instituts für Parteienrecht und Parteienforschung 24 (2018), S. 5-13. [Zum Artikel]

(w/Antony Kalashnikov) Communist Successors and Narratives of the Past: Party Factions in the German PDS and the Russian CPRF, 1990-2005. In: Agnieszka Mrozik/Stanislav Holubec (eds.), Historical Memory of Central and East European Communism. Abingdon 2018 (Routledge Studies in Cultural History), pp. 41-73.

„Niemals mit der PDS“? Zum Umgang der SPD mit der SED-Nachfolgepartei zwischen Ausgrenzung und Integrationsstrategie (1990-1998). In: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 62 (2014), 2, S. 285-308.

Tagungsberichte und kleinere Beiträge:

(zusammen mit Andreas Lutsch) The Territorial State after 1989: Decline, Transformation, or Persistence? Conference organized by Andreas Rödder, Gerda Henkel Visiting Professor 2012/13, supported by the German Historical Institute London, the Gerda Henkel Foundation, and the London School of Economics, and held at the GHIL, 28-29 June 2013. In: German Historical Institute Bulletin 35 (2013), 2, S. 182-187.

(zusammen mit David Schumann, Andreas Lutsch und Peter Merg) Kapitalismus und Demokratie. Die Diskussion. In: Günther Nonnenmacher/Andreas Rödder (Hrsg.), Kapitalismus und Demokratie. Vierte Tendenzwende-Konferenz der F.A.Z. am 15. und 16. November 2012 in Berlin. Frankfurt am Main 2013, S. 45-47.

Drei Fragen zum Staats- und Verfassungssystem der Vereinigten Niederlande im 17. und 18. Jahrhundert. In: Skriptum 1 (2011), 1, S. 41-68. URN: urn:nbn:de:0289-2011051832 [Zum Artikel]

 

Lehrveranstaltungen

Wintersemester 2017/2018

  • Englischsprachige Übung: German Reunification: an international perspective

Autumn term 2017 (als Visiting Lecturer an der University of Glasgow)

  • Honours Course (lectures and seminars): The History of German Reunification 1989/90: An international perspective

Wintersemester 2016/2017

  • Übung Englische Quellenlektüre: The Thatcher Years (Kurs A & B)

Wintersemester 2015/2016

  • Übung Historische Darstellung: Die Ära Adenauer
  • Hauptseminar: Die Neuordnung Europas nach 1989 (mit Prof. Rödder)

Sommersemester 2015

  • Proseminar: Antikommunismus in der Geschichte der Bundesrepublik
  • Übung und Exkursion: „Blühende Landschaften“ revisited. Sachsen nach 25 Jahren Wiedervereinigung (zusammen mit Anna Kranzdorf)

Wintersemester 2014/2015

  • Proseminar: Die politische Kultur der Weimarer Republik

Sommersemester 2014

  • Übung: Grundlagen, Theorien und Methoden der Geschichtswissenschaft (Kurs A & B)
  • Hauptseminar: Der Sturz der SED und das Ende der DDR (Seminarassistenz bei Prof. Rödder)