Wer hat Angst vor Deutschland?

Geschichte eines europäischen Problems

Erschienen am 26. September 2018 im S. Fischer Verlag. Weitere Verlagsinformationen und Termine hier.

Sachbuch-Bestenliste November 2018 (Zeit, ZDF, Deutschlandfunk)

Sachbuch-Bestenliste Januar 2019 (Die Literarische Welt, WDR 5, Neue Zürcher Zeitung, Ö1)

Deutschland steckt in einem Dilemma. Allenthalben wird erwartet, dass es politische Führung übernimmt. Doch wenn es dies tut, ist der Vorwurf der deutschen Dominanz vorprogrammiert. Andreas Rödder erzählt die Geschichte, die dahintersteht: die Geschichte der deutschen Stärke in Europa, die alle Katastrophen des 20. Jahrhunderts überlebt hat, in Verbindung mit der Geschichte deutscher Selbstbilder als Kulturnation und der Geschichte der vielen zwiespältigen Gefühle der Nachbarn gegenüber Deutschland - bis heute. Wie kann Deutschland damit umgehen? Wie lassen sich deutsche Stärke und europäische Gemeinwohl vereinbaren? Und wie kann Deutschland zu einem starken Europa beitragen? Andreas Rödder führt die historische Analyse zu aktuellen Lösungsvorschlägen.

Pressestimmen

„Ein kluges Buch... Das hat etwas von einer großen Gruppentherapie der europäischen Familie – auch da ist ja das Wichtigste, die Perspektive des anderen als gleichberechtigt wahrnehmen zu können.“
SPIEGEL Literatur Oktober 2018, S. 8

„Rödders ebenso knappes wie umfassendes Buch [tritt] nicht bloß als historische Darstellung, sondern als aktueller Debattenbeitrag [auf]. [...] Dieses besonnene [...] Buch muss man vor allem einer von historischem Bewusstsein unbelasteten Querfront von rechts bis links gegen die EU ans Herz legen.“
Gustav Seibt, Süddeutsche Zeitung, 9. Oktober 2018

"[E]ine beeindruckende Perzeptionsgeschichte der deutschen Frage, welche die zentrale Bedeutung kollektiver Wahrnehmungen für das politische Handeln systematisch herausarbeitet. [...] Vor diesem Hintergrund ist es nicht erstaunlich, dass Rödder im Schlusskapitel Thesen für eine künftige Europapolitik formuliert, die machtpolitische Erfordernisse, gegenseitige Wahrnehmungen und politisches Handeln in Einklang bringt."
Victor Maur, Bücher am Sonntag, 28. Oktober 2018

"Großartig."
Eckhard Stuff, kulturradio, 30. Oktober 2018

"Diese seltsamen Deutschen, die man laut Sir Winston Churchill 'entweder an der Gurgel oder zu Füßen hat', erklärt Andreas Rödder in seinem fulminanten Buch [...]. Die Stärke des Buches ist seine Verständlichkeit, es reduziert Komplexes, ohne unzulässig zu vereinfachen."
Hamburger Abendblatt, 17. November 2018

"Erfreulich knapp und pointiert ist [Rödders] historische Analyse, sehr anschaulich sind seine Ausflüge in die Alltagsgeschichte, um die Genese der emotionalen Stereotype, der wechselseitigen Ressentiments zu illustrieren [...]. Mit seinem Buch liefert Rödder auch einen Kompass für politisches Handeln. [...] Man muss nicht jede Position Rödders übernehmen, anregend sind seine Diagnosen allemal, sowohl für Europaskeptiker wie für Europabefürworter."
Edelgard von Abenstein, Deutschlandfunk, 19. November 2018

"Aus historischer Perspektive bestens durch Quellenmaterial unterfüttert und aus aktueller politischer Sicht argumentativ gekonnt formuliert, entwickelt Andreas Rödder eine Vision für Deutschlands Weg in die Zukunft als wesentlicher Teil eines starken Europa. [...] Mehr kann und darf man von einem modernen Sachbuch zu einem nicht ganz einfachen Thema wahrhaft nicht erwarten - absolut lesenswert!"
Buchtips.net, 1. Januar 2019

Buchvorstellungen

Am 9. Oktober fand die Buchvorstellung von "Wer hat Angst vor Deutschland?" zusammen mit Wolfgang Schäuble und Robin Alexander im Pfefferberg Theater Berlin statt.