Dr. Bernhard Dietz

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In der Vorlesungszeit: Di, 15-16 Uhr

In der vorlesungsfreien Zeit: Nach Vereinbarung via E-Mail

Bernhard Dietz ist seit Februar 2010 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Seminar der Johannes Gutenberg-Universität tätig und untersucht Wertewandelsprozesse im Bereich der Wirtschafts- und Arbeitswelt. Nach dem Studium in Mainz, Berlin und Brighton ging er 2005 für einen vierjährigen Forschungs- und Lehraufenthalt nach London und wurde 2010 an der Humboldt-Universität zu Berlin promoviert. 2012 war er Visiting Lecturer an der University of Glasgow; 2016/17 Research Fellow an der Georgetown University Washington und dem Deutschen Historischen Institut in Washington. Seit April 2016 ist er Erster Vorsitzender des Arbeitskreises Großbritannien-Forschung. Im Februar 2018 hat er seine Habilitationsschrift im Fachbereich 07 eingereicht und vertritt im Sommersemester 2018 Prof. Dr. Andreas Rödder.

Forschungsschwerpunkte | Habilitationsprojekt | Akademischer Lebenslauf | Auszeichnungen und Förderungen | Publikationen | Betreute Abschlussarbeiten

Forschungsschwerpunkte

Habilitationsprojekt

Der Aufstieg der Manager. Wertewandel in den Führungsetagen der westdeutschen Wirtschaft 1949-1989.

Akademischer Lebenslauf

April 2018 - September 2018
Vertretung des Lehrstuhls von Prof. Dr. Andreas Rödder

Februar 2018
Einreichung der Habilitationsschrift Der Aufstieg der Manager. Wertewandel in den Führungsetagen der westdeutschen Wirtschaft 1949-1989 am FB 07 der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Oktober 2016 - September 2017
Postdoctoral Fellow an der Georgetown University Washington und dem Deutschen Historischen Institut Washington

September 2012 - Dezember 2012
Visiting Lecturer an der University of Glasgow

Februar 2010 - März 2018
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Seminar der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Mai 2010
Promotion in Neuerer und Neuester Geschichte bei Prof. Dr. Heinrich August Winkler an der Humboldt-Universität zu Berlin mit dem Thema: "Neo-Tories. Britische Konservative im Aufstand gegen Demokratie und politische Moderne (1929-39)" (summa cum laude)

Januar 2005
Magister Artium, Neuere und Neueste Geschichte und Neuere deutsche Literatur an der Humboldt-Universität zu Berlin

Oktober 1998 - Dezember 2004
Studium Neuere und Neueste Geschichte und Neuere deutsche Literatur an der Humboldt-Universität zu Berlin

Oktober 2001 - Juli 2002
Studium European Studies an der University of Sussex in Brighton

Oktober 1996 - September 1998
Studium Volkswirtschaft, Germanistik, Neuere und Neueste Geschichte an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz

Mitgliedschaften

  • Arbeitskreis für kritische Unternehmens- und Industriegeschichte e.V.
  • Arbeitskreis Großbritannien-Forschung (AGF) - 1. Vorsitzender
  • Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands e.V.
  • Alumni der Young Königswinter Konferenz der Deutsch-Britischen Gesellschaft

Auszeichnungen und Förderungen

2016: Postoctoral Fellowship der Volkswagen-Stiftung an der Georgetown University Washington in Kooperation mit dem DHI Washington

2016: Gutenberg-Übersetzungspreis des Gutenberg Nachwuchskollegs der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

2012: Dissertationspreis des Arbeitskreises Deutsche England-Forschung

2012: Stipendium der Hoechst-Stiftung für den wissenschaftlichen Nachwuchs für einen Forschungs- und Lehraufenthalt an der University of Glasgow

2006: Preis für den besten Artikel der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 2006

2005-2008: Promotionsstipendien des Deutschen Historischen Instituts London, des DAAD und des Landes Berlin

Publikationen (Auswahl)

Monographien:

Neo-Tories. British Conservatives in rebellion against democracy and political modernity, 1929-39, London 2018.

Neo-Tories. Britische Konservative im Aufstand gegen Demokratie und politische Moderne (1929-39), München 2012.

Herausgeberschaften:

Journal of Modern European History, Heft 1/2017: "Radical Conservatism in Europe in a Transnational Perspective, 1918-1939".

Wertewandel in Wirtschaft und Arbeitswelt? Arbeit, Leistung und Führung in den 1970er und 1980er Jahren in der Bundesrepublik Deutschland, München 2016 (hg. mit Jörg Neuheiser).

Gab es den Wertewandel? Neue Forschungen zum gesellschaftlich-kulturellen Wandel seit den 1960er Jahren, München 2014. (hg. mit Christopher Neumaier und Andreas Rödder).

Aufsätze:

«Conservative Revolution» in Europe? Radical Conservatism in a Transnational Perspective, 1918–1939. Introduction, in: Journal of Modern European History, Heft 1/2017, S. 36-47.

The Neo-Tories and Europe: A Transnational History of British Radical Conservatism in the 1930s, in: Journal of Modern European History, Heft 1/2017, S. 85-108.

Diesseits und Jenseits der Welt der Sozialwissenschaften. Zeitgeschichte als Geschichte normativer Konzepte und Konflikte in der Wirtschafts- und Arbeitswelt, in: Dietz, Bernhard/Neuheiser, Jörg (Hg.), Wertewandel in Wirtschaft und Arbeitswelt? Arbeit, Leistung und Führung in den 1970er und 1980er Jahren in der Bundesrepublik Deutschland, München 2016, S.7-27. [zusammen mit Jörg Neuheiser]

„Von der Industriegesellschaft zur Gesellschaftsindustrie.“ Wirtschaft, Wirtschaftspresse und der „Wertewandel“ 1970-1985, in: Dietz, Bernhard/Neuheiser, Jörg (Hg.), Wertewandel in Wirtschaft und Arbeitswelt? Arbeit, Leistung und Führung in den 1970er und 1980er Jahren in der Bundesrepublik Deutschland, München 2016, S. 179-206.

Mythos „Generation Y“. Wertewandel in der digitalen Moderne?, in: Mythos Generation Y? Eine historische und institutionenökonomische Perspektive, München 2016 [=Roman-Herzog-Institut: Diskussion Nr. 28].

Generationen und Werte im Wandel, in: Die Generation von morgen: neue Werte, neue Gesellschaft, neue Arbeitswelt?, München 2016 [=Roman-Herzog-Institut: Diskussion Nr. 27], S. 18-21.

Zur Theorie des „Wertewandels“. Ein Schlüssel für sozialen und mentalen Wandel in der Geschichte?, in: Peter Dinzelbacher/Friedrich Harrer (Hg.), Wandlungsprozesse der Mentalitätsgeschichte, Baden-Baden 2015, S. 25-47.

Wertewandel in der Wirtschaft? Die leitenden Angestellten und die Konflikte um Mitbestimmung und Führungsstil in den siebziger Jahren, in: Dietz, Bernhard/Neumaier, Christopher/Rödder, Andreas (Hg.), Gab es den Wertewandel? Neue Forschungen zum gesellschaftlich-kulturellen Wandel seit den 1960er Jahren, München 2014, S. 169-197.

Christliches Abendland gegen Pluralismus und Moderne: Die Europa-Konzeption von Christopher Dawson, in: Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History 9 (2012), H. 3, S. 491-497.

Vom Nutzen der Sozialwissenschaften für die Zeitgeschichte. Werte und Wertewandel als Gegenstand historischer Forschung, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 60 (2012), S. 293-304. (zusammen mit Christopher Neumaier)

Wertewandel in den Führungsetagen der deutschen Wirtschaft im 20. Jahrhundert, in: swissfuture 38 (2011) H.1, S. 12-16.

„Sterilisation of the Unfit“: Eugenikbewegung und radikale Rechte im Großbritannien der „Lost Generation“, in: Regina Wecker (Hg.), Wie nationalsozialistisch ist die Eugenik? Beitrag zur Geschichte der Eugenik im 20. Jahrhundert, Wien 2009, S. 187-198.

Countryside-versus-City in European Thought. German and British Anti-Urbanism between the Wars, in: The European Legacy: Towards New Paradigms 13 (2008), S. 801-814.

Gab es eine „Konservative Revolution“ in Großbritannien? Rechtsintellektuelle am Rande der Konservativen Partei 1929-1933, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 54 (2006), S. 607-638.

Tagungsberichte:

From Middle Class Society to an Age of Inequality? Social Change and Changing Concepts of Inequality in Germany and Great Britain after 1945, 08.05.2015 – 09.05.2015 Berlin, in: H-Soz-Kult, 26.06.2015, http://www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-6048.

Rezensionen:

für Historische Zeitschrift, Sehepunkte, Patterns of Prejudice, H-Soz-u-Kult, German Historical Institute London Bulletin

Betreute Abschlussarbeiten

Die von Bernhard Dietz betreuten Abschlussarbeiten finden Sie hier.