- geboren: 29. September 1938
- Studium in Saarbrücken, Edinburgh und Genf (1958-1963)
- Promotion 1966
- Habilitation 1970
- seit 1973 Professor für Neuere/Neueste Geschichte in Mainz, Gastprofessuren in Washington D.C., Paris, Glasgow und Riga
- emeritiert seit 2003
Wolfgang Elz, geb. 1956 in Koblenz, studierte Geschichte, Mathematik, Erziehungswissenschaften, Soziologie in Mainz. Nach dem Staatsexamen 1980 und dem Zivildienst 1981/82 begann er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Seminar der Universität Mainz; 1988 wurde er mit der Dissertation „Die europäischen Großmächte und der kretische Aufstand 1866–1867“ zum Dr. phil. promoviert. Seitdem war er auf verschiedenen Mitarbeiterstellen im Bereich Neueste Geschichte des Historischen Seminars der Johannes Gutenberg-Universität tätig, zuletzt 2009-2022 als Akademischer Direktor.
In der Lehre bot er hauptsächlich BA-Veranstaltungen aus der deutschen und europäischen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts an.
Kontakt: elz@uni-mainz.de

- internationale Beziehungen des 19. Jahrhunderts
- Weimarer Republik (Außenpolitik)
Stefan Boß, geboren am 14.03.1989 in Gießen, studierte Biologie, Geschichte und Latein für das Lehramt an Gymnasien (M.Ed.) und Geschichte mit Schwerpunkt Neuzeit (M.A.) in Heidelberg, Istanbul und Mainz. Von 2017 bis 2018 war er studentische Hilfskraft und Tutor an den Arbeitsbereichen Zeitgeschichte und Neueste Geschichte der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Nach Abschluss des Studiums wirkte er als wissenschaftliche Hilfskraft im Projekt „Das Erbe Europas“ an der Organisation der zugehörigen Pilottagung des „Gutenberg International Conference Center“ (07.-10.10.2020) mit. Zwischen Oktober 2020 und Sommer 2024 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter des Arbeitsbereichs Neueste Geschichte und bearbeitete das von der DFG geförderte Projekt „Liebe und Partnerschaft im Schatten des Krieges“.
Thorsten Holzhauser, geboren 1985 in Kaiserslautern, studierte als Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes Geschichte, Germanistik und Politikwissenschaft in Mainz. Von Oktober 2013 bis Dezember 2020 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich Neueste Geschichte des Historischen Seminars tätig. Nach einer viermonatigen Gastdozentur an der University of Glasgow im Jahr 2017 wurde er im April 2018 in Mainz promoviert. Seine Dissertation „Die ‚Nachfolgepartei‘. Die Integration der PDS in das politische System der Bundesrepublik Deutschland 1990-2005″ wurde 2019 mit dem Forschungsförderungspreis der Freunde der Universität Mainz ausgezeichnet. Auch war er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt “Regimewechsel und Elitenkontinuität in post-totalitären Demokratien nach 1945“ und beschäftigte sich mit Diskursen politischer Belastung in europäischen Nachkriegsdemokratien. Seit Januar 2021 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus in Stuttgart, seit Januar 2025 Geschäftsführer und Vorstandsmitglied.
Bastian Knautz, geboren am 08.11.1986 in Mainz, studierte Geographie, Evangelische Religionslehre und Geschichte für das Lehramt an Gymnasien in Siegen und Mainz. Seit Oktober 2014 arbeitete er im Arbeitsbereich Neueste Geschichte des Historischen Seminars und war u.a. in die Projekte „21.0. Eine kurze Geschichte der Gegenwart“, „Wer hat Angst vor Deutschland? Geschichte eines europäischen Problems“ und „Der verlorene Frieden. Vom Fall der Mauer zum neuen Ost-West-Konflikt“ eingebunden. Von März 2019 bis Juni 2024 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich Neueste Geschichte. Seit Juli 2024 arbeitet er am Hessischen Landtag.
Anna Kranzdorf, geboren am 2. Oktober 1986, studierte vom Sommersemester 2006 bis zum Sommersemester 2011 Geschichte und Latein auf Gymnasiallehramt. Von Juni 2008 bis zum November 2011 war sie als studentische Hilfskraft im Historischen Seminar, Abteilung für Neueste Geschichte sowie von Juni 2008 bis zum März 2010 als studentische Hilfskraft am Seminar für Klassische Philologie tätig. Im April und Mai 2014 war Anna Kranzdorf Stipendiatin am Deutschen Historischen Institut in London. Von Dezember 2011 bis Juli 2016 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Neueste Geschichte. Von Juli 2016 bis November 2021 war sie Persönliche Referentin des Präsidenten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Seit Dezember 2021 ist sie als Grundsatzreferentin im Ministerbüro des rheinland-pfälzischen Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit tätig.
Andreas Lutsch war von 2009 bis 2014 Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand der Neuesten Geschichte an der Johannes Gutenberg-Universität und von 2014 bis 2019 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Würzburg. Seit dem Sommersemester 2019 lehrt er an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung.
Anette Neder, geboren am 31.12.1984, studierte Mittlere und Neuere Geschichte und Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaften in Mainz und Dijon. Ihre Magisterarbeit „Krieg im Mittelmeerraum – Wahrnehmungen und Deutungen deutscher Soldaten in britischer Kriegsgefangenschaft“ verfasste sie im Rahmen des Projekts „Referenzrahmen des Krieges“ unter Leitung von Sönke Neitzel und Harald Welzer. Diese Arbeit wurde 2010 mit dem Wilhelm-Deist-Preis für Militärgeschichte ausgezeichnet. Als Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes befasst sie sich derzeit für ihr Dissertationsprojekt mit der Emotionskultur deutscher Soldaten des Zweiten Weltkrieges. Sie war vom Wintersemester 2018/19 bis zum Sommersemester 2020 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich Neueste Geschichte. Seit Oktober 2020 ist sie persönliche Referentin des Vizepräsidenten für Forschung, Transfer, Internationalisierung und Digitalisierung an der Universität Koblenz Landau.
Sönke Neitzel war von 1994 bis 1998 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter, seit 1999 als Hochschuldozent an der Johannes Gutenberg-Universität tätig. Nach mehreren Lehrstuhlvertretungen und einer Professur an der London School of Economics hat er seit Oktober 2015 die Professur Militärgeschichte/Kulturgeschichte der Gewalt an der Universität Potsdam inne.
Christopher Neumaier, von 2008 bis 2012 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-geförderten Projekt „Historische Wertewandelsforschung“ am Historischen Seminar der Johannes Gutenberg-Universität, ist seit 2012 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam. Seit Februar 2019 vertritt er die Professur für Neuere Sozial-, Wirtschafts- und Technikgeschichte an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg.
Felix Römer, von 2008 bis 2012 Stipendiat der Fritz Thyssen Stiftung und Mitarbeiter im Projekt „Kriegswahrnehmung und Kollektivbiographie“ am Historischen Seminar der Universität Mainz, war von 2012 bis 2019 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Historischen Institut in London. Seit 2019 ist er im Rahmen einer Max Weber-Kooperationsstelle wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin.